Zeit für einen Ortswechsel

… oder besser: Ganz viele!

Vor ein paar Tagen war ich voll genervt von meinem Job als Milchfahrer. Eigentlich war ich das schon länger immer mal wieder, aber dieses mal hatte ich mich so dermaßen aufgeregt, dass meine eh schon geringe Lebenserwartung noch ein gutes Stück weiter sank. Ich bin einfach nicht für diese schnelle Welt gemacht, in der die meisten Menschen nur umher hetzen. Und obwohl ich ursprünglich noch ein knappes Jahr hier bleiben und arbeiten wollte, schmiss ich kurzerhand meinen Arbeitsplatz zum Jahresende. Dummerweise hängt am Job auch mein Zimmerchen dran. Weder Zeit noch Geld reichen für einen kompletten Ausbau des Wohnkoffers, aber für eine gute Isolierung und eine Heizung. Passt also trotzdem irgendwie…

Ich muss nicht unter einer Brücke schlafen, weiß aber auch nicht so recht, wie es sonst weiter geht. Muss ich auch nicht. Ich vertraue einfach. Mehr als eine kleine Dachluke wird es vorübergehend nicht geben, um etwas Luft und Licht in meine neue Wohnung zu bekommen. Fenster muss ich nachträglich einbauen, so wie ich sie mir leisten kann. In den Düdo war ich eingezogen, bevor dieser eine Küche hatte. Allerdings hatte er zwei Fenster und zwei Dachluken, so richtig vergleichbar ist es also nicht. Immerhin müsste mein Sofa durch die Tür passen, eine Matratze sowieso. Ach, das wird schon klappen. Der ganze Rest findet sich.

Hier die ganze Geschichte zum Mercedes 814: Glumpliner

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