video Wie viele Dinge brauchen wir wirklich? – Doku

Eine interessante Frage, ein interessantes Experiment und ein interessantes Ergebnis.
5 Tage Dauer und gestartet wird ohne persönlichen Besitz. Auch wenn ich die Bedingungen des Experiments etwas übertrieben finde, denn zumindest einfache Kochutensilien z.B. sehe ich als notwendig an, schließlich durften die Leute auch in ihrem Haus bleiben: Sehenswert.

Wie immer sind dies meine Gedanken, die nicht für jeden zutreffen müssen. Doch ich merke an meiner derzeitigen Wohnsituation, dass viel Platz leicht zu viel Besitz verleitet. Besitz, der nicht notwendig ist und auch nicht wirklich glücklich macht. Und trotz dieses Wissens habe ich immer neue Ideen, was ich mir noch alles anschaffen könnte.

Um einen sinnvollen Haushalt führen zu können, sind diverse Dinge notwendig. Kochkram nannte ich schon, Geschirr, Besteck, ein Bett, eine Sitzgelegenheit, einen Tisch. Kleidung zum Tragen und zum Wechseln, ebenso für verschiedene Jahreszeiten passend. Jeder Mensch ist anders und jeder hat andere Bedürfnisse und andere Vorstellungen. So mache ich mir nichts aus Kleidung, trage meine Sachen bis sie mir quasi vom Körper fallen. Trotzdem ist mein großer Kleiderschrank reichlich gefüllt. Sogar mit Sachen, aus denen ich längst -äh- „rausgewachsen“ bin. Und die fuhren schon im Wagen mit, wo der Platz ja doch sehr begrenzt war. Sinnfrei. Auch für den neuen Wagen war ein viel zu großer Schrank vorgesehen, in dem mein Hab und Gut mitreisen sollte. Dieser Plan ist schon länger Geschichte.

Dummerweise habe ich viele Hobbys, die mit Maschinen oder anderem hohen Aufwand verbunden sind und alleine schon deswegen viel Platz brauchen. Zudem sind es inzwischen fast ausschließlich Indoor-Hobbys. Aus mir wurde ein echter Höhlenmensch. 😀

Ich bin selber gespannt was passiert, wenn so viele Dinge demnächst wegfallen… 🙂

5 Kommentare

  1. Ich denke, es ist nicht das Problem was oder wieviel wir wirklich brauchen, sondern das Die zur Konsum gesellschafft mutierte Menschheit!

  2. Nicht mutiert, sondern vielmehr gezielt gezüchtet. Trotzdem ist mir unerklärlich, warum ich Sachen aufhebe, mit denen ich nichts (mehr) anfangen kann und die auch keine Erinnerungsstücke o.ä. sind. Ich will es nochmal mit weniger Kram probieren und auch das „WAS“ zukünftig hinterfragen, ob ich es wirklich brauche oder es nur der Reiz des Neuen ist.

  3. Ja nun, vielleicht liegt es an unseren Urahnen, die ja mal Jäger und Sammler waren, Jagen muss die Menschheit nun ja nicht wirklich mehr, aber das sammeln scheint halt beibehalten worden zu sein!

  4. Hey, wie lustig!
    Erstmal, wir hoffen es geht dir gut.
    Heute morgen, nach dem Frühstück, meinte Sven er hätte auf Youtube eine tolle Reportage die im NDR Fernsehen lief gesehen. Ich dann so, oh toll erzähl. Er, hab ich nicht zu Ende gesehen, sollen wir.
    Ich, ja klar.
    Das war der Bericht den du oben eingefügt hast.
    Wir haben den gesehen, und fanden ihn total gut. Ich bin im übrigen auch schon wieder am aussortieren.
    Sven meinte gerade, schade, dass ich so wenig Zeit hab, sonst würd ich gern einfach mal zum „Petsy“ fahren und mit ihm ein wenig basteln. Ich hab nur so gedacht, ob der Stephan das wohl wollen würd, der ist ja auch so hundertprozentig.
    Dein Blog ist total toll, ich hab schon das ein oder andere gelesen, danke.
    Ganz liebe Grüße aus dem Sauerland
    Sven und Regina

    • Hallo Ihr zwei!
      Das WDR Experiment finde ich radikal, aber sehr interessant. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er alles „braucht“ (oder vielmehr „haben will“). Ich will gerade ganz viel Kram loswerden, habe aber keinen Bock auf das Theater mit den Interessenten, die dann nichts zahlen wollen oder nicht kommen…
      Sooo 100%ig bin ich garnicht. Ich mag nichts „hin geschnuddelt“ und tue mein Bestes. Wem das nicht reicht, der soll wo anders hin gehen oder sich etwas Schöneres anschauen… 😉 Wenn Ihr mal in der Ecke seid, ich freue mich, auch ohne Hilfe.
      Viele Grüße!
      Stephan

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