Glaswolle im Wohnmobil

Keine gute Idee, Glaswolle beim Ausbau eines Wohnmobils zu verwenden. Da ich eingepackt war wie die Apollo 11 Crew im Filmstudio und zudem geschwitzt habe wie Sau, habe ich keine Fotos von der noch eingebauten Isolierung gemacht. Eigentlich schade, da hatte sich jemand viel Mühe gegeben. Nur leider mit dem falschen Material. Nach dem Abschrauben der Deckenverkleidung roch man noch deutlicher als bisher die Bescherung, die einen erwartete. Im Heckbereich klatschnasse Glaswolle schimmelte gemütlich vor sich hin. An den Regenrinnen war die Glaswolle schon teilweise mit dem Rost zu einer Einheit verwachsen. Was an Holz in dem Bereich verbaut war, ist schon längst Torf. An manchen Stellen war sogar die Alukaschierung der Glaswolle schon zersetzt…

Wie war die Glaswolle befestigt? Trickreich! Die ganzen Metallspriegel sind gelocht worden. Dann kam die Glaswolle zwischen die Spriegel und wurde mit Metallstäben befestigt, die beidseitig in die Löcher in den Spriegeln gesteckt wurden. Damit die nicht verrutschen konnten, war  Silikon oder Acryldichtkram zum Einsatz gekommen. Hinten hatte man wunderschön eine Holzbrücke gebaut, die wie ein dort nicht vorhandener Metallspriegel gelocht worden war. Ganz hinten taten es Holzleisten statt der Metallstäbe.

Uuund, wie sieht es nach dem Entfernen der Schwämme aus…!? So:

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