Aktueller Stand

Der Temperaturrückgang -einmal sogar mit Schnee- hielt mich wieder drinnen. In der letzten Zeit kümmerte ich mich also recht intensiv um die Webseiten meiner Kirchengemeinde und auch um mein geistliches Wohl. Eine Woche lang gab es für mich auch schon Arbeit bei meiner neuen Arbeitsstelle. Und das Chaos machte natürlich auch keine Pause, so war die Materiallieferung aus Polen „etwas“ nervenaufreibend.

Ich hatte kurz vor dem Zank mit meinem ehemaligen Arbeitgeber zweimal das Wort bekommen „verkaufe alles was Du hast…“. Insofern ahnte ich schon, dass ich langsam mal anfangen sollte, die Halle wieder leer zu bekommen. Einzig mit dem „alles“ war ich unsicher. Wenn Gott das so will, verkaufe ich wirklich ALLES außer dem, was ich anhabe. Ich fragte ihn, aber bislang kam keine klare Anweisung zurück. Also gehe ich davon aus, dass der Wohnlaster als rollende Wohnung zum Plan gehört. Sonst hätte mir Gott nicht vorher die Garage für den LKW organisiert, aus der dann die Halle als Bauplatz für den Wohnlaster wurde. Doch viele andere Sachen müssen gehen. Ich alter Jäger und Sammler mülle mich gerne zu. Wenn ich viel Platz habe, habe ich plötzlich auch viel „Kram“. Alles was nicht mehr für meinen persönlichen Gebrauch vorgesehen ist und/oder nicht „bequem“ im Wohnlaster unter zu bringen ist und/oder mich zu intensiv vom wahren Leben abhält, wird abgestoßen. Das ist jede Menge Zeug…

Bertha versperrt mir den Bauplatz für den Koffer. Sie steht ja nun auch schon lange genug hier herum und sollte langsam gehen. Also muss als nächstes endlich die Glaswolle aus dem Dach, wovor ich mich noch gedrückt habe. Danach kann der Boden raus und das Dach, der Hilfsrahmen und die Radkästen geschweißt werden. An den Seitenwänden und auch vorne ist auch noch reichlich zu tun. Gut wäre eventuell auch, meinen Koffer und Bertha gleichzeitig bearbeiten zu können, denn an beiden wird es Wartezeiten geben. Um die etwa 400kg Kofferboden von meinem LKW zu wuchten, fehlt mir aber eine entsprechende Hubmöglichkeit. Ohne den Kofferboden könnte der 814 wieder draußen parken. Zudem brauche ich ihn als Transportmöglichkeit für die noch fehlenden Hallenbauplatten der Wände… Puh… Insofern war „ALLES verkaufen“ schon ein verlockendes Angebot… 😉

In der „Wohnung“ wohne ich übrigens immer noch. Ich hatte um 4 Monate gebeten. Auf eine Antwort warte ich noch, aber zumindest war noch kein Räumkommando da.

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